Dienstag, 16. Oktober 2007

gedanken zum dienstagabend

das mensaessen von gestern ist mir nicht gut bekommen. meldet euch, ihr anderen leidtragenden, damit wir eine sammelklage einreichen können.
meine email an kerner habe ich doch nicht geschrieben. denn dankenswerterweise ließ frau herman heute in der presse verlautbaren, dass er "einfach nur überfordert" gewesen sei. obwohl mir diese erkenntnis freilich auch ohne frau herman schon längst gekommen war, so beeindruckte mich doch ihre gönnerhafte art, es einfach als gegeben hinzunehmen, ohne dass es noch großer ausführungen dahingehend bedürfe, dass kerner "einfach nur voll die flasche" sei (hierbei zitiere ich nun nicht mehr frau herman, sondern mein eigenes leider nie gegebenes interview mit der bildzeitung).
ich las gerade das wort "selbstmordgefährdet". gibt es denn eigentlich auch den ausdruck "selbstmordgefährdend"? extremst langsame leute vor mich finde ich nämlich selbstmordgefährdend. ich kann ja niemand fremdem etwas antun, nur weil er lahm oder ortsunkundig ist, jedoch ist mir der zustand eines unfreiwilligen nichtvonderstellekommens manchmal so unerträglich, dass ich dem ganzen dann einfach nur mit drastischsten mitteln ein ende bereiten möchte.
ich möchte hier noch einem jungen herren danken, der mich mit wohlwollen auf meine zeilen hier anschrieb, und der mich somit motivierte, die dienstagsgedanken wesentlich umfangreicher zu gestalten als die vom montag. ich werde seinen namen an dieser stelle lieber nicht nennen, zunächst natürlich, um ihn nicht ohne sein einverständnis der offentlichkeit preiszugeben, jedoch auch aus ganz praktikablen gründen, denn seitdem ich ihn kenne, trug sein profil täglich einen neuen namen.

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